Auswertung des Spiels bei Eintracht Braunschweig

„Luftballon, Luftballon, flieg‘ mir nicht davooooon…“
Foto: Dehli-News / Frank Dehlis

Insgesamt 200 Dynamo-Fans haben nach dem Flutlichtspiel in Braunschweig unseren Auswärtsfragebogen ausgefüllt. Viele Anhänger lobten die Choreografie im Gästeblock, die Stimmung und die Organisation des Spieltages. Dennoch gab es auch kritische Stimmen. Diese bezogen sich insbesondere auf den Einsatz von Pyrotechnik in der zweiten Spielhälfte und die Parksituation vor Ort. Auch die Verkehrsleitung schien für einige Anhänger trotz der vorab veröffentlichten Fan-Infos nicht eindeutig gewesen zu sein. Positiv hervorgehoben wurde das freundliche und zurückhaltende Auftreten der Polizei, auch wenn es vereinzelte Kritik an der Menge der eingesetzten Einsatzkräfte gab. Die Zufahrt zum Parkplatz P4 wurde von einigen Dynamo-Anhängern aufgrund der Absperrung nicht sofort erkannt. Einige Fans übten zudem Kritik am Shuttle-Konzept. So gab es offenbar Anhänger, die erst 18:30 Uhr am Bahnhof abfahren konnten, obwohl sie bereits gegen 17 Uhr vor Ort waren.

Die ansonsten recht positive Einschätzung zur Organisation des Spieltages wird durch die gute Bewertung der teilnehmenden Dynamo-Fans in unserer Umfrage deutlich. Die Anhänger erteilten die Gesamtnote 2,07. Dies ist in der aktuellen Saison im Vergleich zu anderen Auswärtsspielen ein durchschnittliches Ergebnis. Die beste Bewertung erhielt dabei die Stimmung im Gästeblock (1,64), dicht gefolgt vom polizeilichen Verhalten im Stadion (1,91). Die „schlechtesten“ Noten erhielten die Einlasskontrolle (2,22) und das eigene Verhalten (2,25).

Wir bedanken uns einmal mehr bei allen teilnehmenden Dynamos. Die Auswertung wurde heute an die Vereine, DFB & DFL, die Koordinationsstelle der Fanprojekte und natürlich die zuständige Polizeidirektion Braunschweig übermittelt.

Paralympische Woche im Lernzentrum „Denk-Anstoß“


Wie gelebte Inklusion aussehen kann, soll die „Paralympische Woche“ am Lernort Stadion Ende April unter Beweis stellen. Neun Lernorte in ganz Deutschland planen dieses gemeinsames Projekt, unterstützt von der Bundesliga-Stiftung in Kooperation mit der Aktion Mensch. Über verschiedene Sportarten wollen wir uns dem Thema Inklusion nähern: Hier in Dresden wird die paralympische Disziplin Goalball durch den SGV Dresden e.V. vorgestellt und trainiert.

Zwei Tage im Stadion und schon wird Inklusion selbstverständlich

Wir möchten mit der „Paralympischen Woche“ Jugendlichen der Stadt Dresden die Möglichkeit geben, sich in besonderer Form mit dem Thema „Inklusion“ auseinanderzusetzen. Ihnen soll innerhalb des zweitägigen Programms auf niedrigschwellige Art und Weise eine neue Perspektive vermittelt werden, welche die Bedeutung einer inklusiven Gesellschaft sozusagen spielerisch und nebenbei erklärt.

Dazu lädt unser Lernzentrum „Denk-Anstoß“ junge DresdnerInnen aus den Jugendwerkstätten „Profil“ und „McMampf“ ins hiesige Stadion ein. In dieser besonderen Lernatmosphäre wollen wir den Faktor „Inklusion“ erst theoretisch und dann spielerisch angehen, ehe uns die Trainer der Dresdner Goalball-Mannschaft in ihre Trainingshalle einladen, um gemeinsam mit allen TeilnehmerInnen ihren Sport zu üben.

Den Abschluss der Projektwoche bildet dann am Freitag [21. April] eine gemeinsame Fahrt ins Berliner Olympiastadion zur Abschlussveranstaltung. Hier gestalten die beiden Lernzentren aus Berlin und Dresden einen Thementag, stellen ihre jeweiligen paralympischen Disziplinen untereinander vor und können sich über die gewonnenen Erfahrungen austauschen.

Das Angebot findet dank der Förderung durch die Bundesliga-Stiftung für alle TeilnehmerInnen komplett kostenfrei statt.

Ralf Minge zum SGD-Geburtstag im Fanprojekt

Dynamo im Blick: Ralf Minge. Foto: Frank Dehlis / Dehli-News

Zum offenen Treff am vergangenen Mittwoch im Fanprojekt gab es anlässlich des SGD-Geburtstages und des 1. Dresdner Traditionstages zum Düsseldorf-Spiel einen ganz besonderen Gast. Ralf Minge, der Geschäftsführer Sport, nahm sich viel Zeit, um in gemütlicher Gesprächsatmosphäre Rede und Antwort für über 30 interessierte junge Fans zu stehen. Wie sieht er die ihm oftmals scherzhaft zugeschriebene Rolle als „Pate“ der SG Dynamo Dresden, welche Planungen gibt es für den Kader in den kommenden Saison und was hat ihn bewogen, nach seinem Rücktritt 2009 doch noch einmal als Geschäftsführer bei „seinem“ Verein tätig zu werden? Die Einblicke, die unser Gast im FANHAUS den jungen Fans gewährte, waren spannend.

Zum Abschluss konnte „Mingus“ noch sein Erinnerungsvermögen unter Beweis stellen, als er Bilder von Stadien aus der letzten Oberligasaison 1990/91 den jeweiligen Vereinen zuordnen sollte. Das gelang, zumindest manchmal. Wir danken Ralf Minge für seinen Besuch, die Offenheit und die Gesprächsbereitschaft.

Auch in Zukunft werden wir in ähnlichen Formaten Dynamo-Legenden ins Fanprojekt einladen, um gerade den „nachwachsenden“ Generationen einen Einblick in Zeiten zu bieten, die sie selbst noch nicht miterlebt haben.