Auszeichnungen:   Theodor-Heuss-Medaille 2008    |    EMIL - Kriminalpräventiver Jugendhilfepreis 2008    |    Deutscher Lesepreis 2017    |    wirkt!-Siegel PHINEO 2019

Fanprojekt übergibt Schlafsäcke und Isomatten von Dynamo-Fans an Treberhilfe Dresden

Kurz vor Weihnachten übergab das Fanprojekt über 30 Schlafsäcke, zahlreiche Isomatten und Decken der Treberhilfe Dresden. Diese werden nun an wohnungslose Menschen weitergereicht. Gerade in der kalten Jahreszeit ist der Verbrauch von Schlafsäcken hoch, da diese durch Feuchtigkeit in Mitleidenschaft gezogen werden.

Zahlreiche Einzelpersonen, aber auch einige Fanclubs beteiligten sich an der Sammelaktion. So wurden uns Pakete aus dem gesamten Bundesgebiet zugeschickt, viele Fans kamen auch persönlich vorbei und übergaben uns ihre Spenden direkt. Einen besonders großen Dank möchten wir den Mitgliedern des Fanclubs „Ostdeutsche Jungs“ aussprechen, die mehrfach mit vollgeladenem Kofferraum vorgefahren kamen und in ihrem Familien- und Freundeskreis für die Aktion gesammelt haben.

Ronald Beć, Leiter des Fanprojekts Dresden: „Wir freuen uns sehr über das Engagement vieler Dynamo-Fans, sich an der Sammlung zu beteiligen. Gleichzeitig haben Dresdner Fans in den vergangenen Jahren regelmäßig uneigennützig ihre Hilfsbereitschaft unter Beweis gestellt und immer wieder soziale Verantwortung übernommen.“
Dieter Wolfer von der Treberhilfe: „Wir benötigen genau diese Hilfen, weil es für wohnungslose Jugendliche und Erwachsene wenig niedrigschwellige Unterstützung gibt. In der Albertstraße 32 ist unser Kontaktladen. Hier erhalten Menschen, die „auf Trebe“ sind, Beratung und Begleitung. Mittwochs ist der Kontaktladen geöffnet und donnerstags sind wir mit dem SozialBus in der City. Für Beratungen gibt es Einzeltermine.“
Die Sammelaktion läuft auch im neuen Jahr weiter. Ihr könnt uns immer zu den Geschäftszeiten Schlafsäcke, Isomatten und Decken vorbeibringen. Ruft sicherheitshalber aber vorher nochmal an.

Rückblick auf das Auswärtsspiel in Nürnberg

Am 20.12.2019 machten sich ca. 3000 Dynamo-Fans auf den Weg nach Nürnberg, um die schwarz-gelben Farben im Frankenland zu vertreten. Dieses Kellerduell (Tabellen-16. gegen Tabellen-18.) lockte 29.741 Zuschauer ins Max-Morlock-Stadion. Sportlich konnte Dynamo auf dem grünen Rasen nichts holen, auf den Rängen dagegen wurde mit einer Choreographie und lautstarkem Support gepunktet.

    Die Fragebogen-Rückmeldungen zum Spiel umfassen positives als auch negatives Feedback. Das Cateringpersonal und Mitarbeiter des Ordnungsdienstes wurden positiv erwähnt. Die Teilnehmenden setzen sich auch mit dem Verhalten im eigenen Block auseinander: Gelobt wurden die Stimmung und die Choreographie. Kritisiert wurden der übermäßige Alkoholkonsum einzelner Gruppen. Zudem gab es kontroverse Rückmeldungen zum Einsatz von Pyrotechnik. Das Aufgebot der Polizeibeamten wurde von etlichen Dynamo-Fans als überzogen eingeschätzt. Viele äußerten ihren Unmut über das dauerhafte, anlasslose Filmen seitens der Polizei sowie Provokationen von einzelnen Polizeibeamten. Einige Fans beschwerten sich, dass sie trotz Besitz einer Sitzplatzkarte nicht in diesen Bereich gehen konnten, da dieser am Spieltag gesperrt war. Auch der Einlass wurde kritisch gesehen, da er vielen Fans zu lange dauerte.

      Wir danken allen 240 Teilnehmenden für das Ausfüllen des Fragebogens und hoffen, dass die Auswärtsspiele im Jahr 2020 wieder erfolgreicher bestritten werden.

Abschied im Fanprojekt

Zum 31. Dezember 2019 hat uns Claudia Werner verlassen. Sie war im Fanprojekt zuständig für die Ausgestaltung des Projektes „mittendrin“, welches sich mit Grundbildungs- und Alphabetisierungsangeboten an Dynamo-Fans richtete. Claudia verlässt unseren Verein auf eigenen Wunsch, wird uns aber als Vereinsmitglied erhalten bleiben, worüber wir uns sehr freuen. Heute kam sie noch einmal im Fanhaus vorbei, sodass wir sie bei selbstgemachter Pizza ordentlich verabschieden konnten. Liebe Claudia, wir wünschen dir alles Gute und danken dir sehr für deine tolle Arbeit!
Mit dem Abgang von Claudia wird das Fanprojekt Dresden auch die Mitarbeit am Projekt „mittendrin“ beenden. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der bestehenden Angebote können sich weiterhin an die Volkshochschule Dresden wenden.