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Projekt Spielfelderweiterung – LKM triumphiert bei „Kick im Kiez“ in Meißen

Am Sonntag, den 24.06.2018 ließen sich rund 30 junge Menschen vom wechselhaften Wetter der vergangenen Woche nicht einschüchtern und kamen zum „Kick im Kiez“ am Meißner Bahnhof zusammen. Die jungen Menschen packten sogleich gemeinsam an und errichteten den Soccercourt auf dem Parkplatz an der Brauhausstraße.

Das Streetkickturnier fand in Kooperation mit dem Jugendclub JuClu16 e.V. und der Mobilen Arbeit von der Stiftung Soziale Projekte Meißen statt.

Die Partien wurden mit je vier Feldspieler*innen + fliegendem Wechsel mit einer Spielzeit von zwölf Minuten ausgetragen. Sechs teilnehmende Teams á fünf Kicker*innen ermöglichten eine Gruppenphase mit Hin- und Rückspielen sowie ein Halbfinale der Gruppenersten und -zweiten und ein Ausspielen jeder einzelnen Platzierung.

Im Finale konnte sich schlussendlich „LKM“ mit 7:4 dank einer Serie von lucky Punches erfolgreich gegen „Keine Ahnung Sonnenschein“ durchsetzen. Im Halbfinale zuvor hatten sie einen 1:5-Rückstand nur knapp ausgeglichen und über die Spielzeit gerettet bis das GoldenGoal entschied.

Großer Wert wurde bei den spannenden Spielen auf Sportlichkeit und Fairplay sowohl auf als auch abseits des Feldes gelegt. Die Sozialarbeiter*innen Aliki Reyes und Magnus van Lück freuten sich über das hohe Maß an Sportsgeist aller Teilnehmenden und standen motivierend wie begleitend am Spielfeldrand. Die kulinarische Verpflegung zum Fußball boten Michael Sengle, Patrick Leuschner und Max Kaufmann im Jugendclub an.

Nach gemeinsamem Abbau und der Siegerehrung lud der JuClu16 e.V. mit seinen Räumlichkeiten zum entspannten Ausklang ein. Dort und bereits während der Spiele meldeten sich viele Teilnehmende und Zuschauer zu Wort, die sich einer Fortsetzung der Angebote des Projektes „Spielfelderweiterung“ versichern wollten.

 

Die Platzierungen:

1. LKM

2. Keine Ahnung Sonnenschein

3. Ach is´mir egal

4. Arche Meißen

5. Der Rest

6. KAFF Meißen

Tagung zu Rechtsfragen und Umgang mit polizeilichen Maßnahmen

Zum Fachtag „Alles was Recht ist! Rechtsauslegungen im Arbeitsfeld und deren Auswirkungen auf die Praxis“ vom Landesarbeitskreis Mobile Jugendarbeit Sachsen kamen am Donnerstag Fachkräfte aus dem Bereich der Mobilen Jugendarbeit/Streetwork in Dresden zusammen, um in verschiedenen Rechtsfragen mit der Leipziger Strafrechtsanwältin Doreen Blasig-Vonderlin in Austausch zu treten. Das Fanprojekt wurde von Christian Kabs und Ronald Bec‘ vertreten.

Nicht nur für das Fanprojekt ist der Umgang z.B. mit polizeilichen Kontrollen von jungen Menschen oder den Fachkräften selbst „täglich Brot“. Neben der anwaltlichen „Auffrischung“ über Rechte und Pflichten im Rahmen solcher Maßnahmen wurde der Schwerpunkt des Fachtages auch auf den konkreten Erfahrungsaustausch zwischen den teilnehmenden Streetwork-Projekten gelegt. Auch in Dresden kommen junge Menschen in ihren Stadtteilen immer wieder mit der Polizei und dem Ordnungsamt in Kontakt, sodass SozialarbeiterInnen in der Unterstützung ihrer AdressatInnen auf ein verlässliches Rechtswissen zugreifen können müssen.

Themen wie die im Strafgesetzbuch geregelte Verletzung von Privatgeheimnissen, also die sogenannte Schweigepflicht für Fachkräfte der Sozialen Arbeit, aber auch das fehlende Zeugnisverweigerungsrecht und Möglichkeiten der Jugendrechtsberatung mit anwaltlicher Unterstützung wurden ausführlich debattiert.

Zum Abschluss des Fachtages wurden Möglichkeiten erarbeitet, wie insbesondere gegenüber der Polizei noch deutlicher der eigene Arbeitsauftrag dargestellt werden kann, der insbesondere auf die Unterstützung von jungen Menschen abzielt und nicht in erster Linie auf Normierung und Kontrolle.

Auswertung der Spiele in Kaiserslautern und Aue

Die beiden letzten Auswärtsspiele der Saison führten uns nach Kaiserslautern und nach Aue. Auch hier haben wieder zahlreiche Dynamo-Fans an unserer Auswärtsumfrage teilgenommen und ihre Sichtweise auf die Spieltage geschildert. Das Ergebnis dieser Spieltagsauswertungen haben wir bereits an die am Spieltag beteiligten Institutionen weitergeleitet, in der Hoffnung, dass die Kritikpunkte in der kommenden Saison wegfallen werden.

Wir danken auf diesem Wege allen Dynamo-Fans herzlich für ihre Teilnahme an den Umfragen in der vergangenen Saison! Bleibt uns treu!

Am 22. April war die SGD zu Gast In Kaiserslautern. Negative Rückmeldungen gab es dabei zur ca. 25minütigen Polizei-Sperre nach Spielende, zu den Toiletten im Stadion, zum Fehlen von Shuttlebussen, zum übertriebenen Aufgebot der Polizei und zur Ungleichbehandlung der Gästefans im Vergleich zu den Heimfans. Insgesamt wurde der Spieltag aber sehr gut bewertet.

Beim Spiel in Aue am 06. Mai hat das eigene Verhalten der Dynamo-Fans die schlechteste Bewertung in der gesamten Saison 2017/18 erhalten. Das Hauptthema in den Auswertungsbögen ist dabei der Vandalismus in der Herrentoilette des Gästeblocks. Der gesamte Spieltag wurde ansonsten vergleichsweise durchschnittlich bewertet.