Kaderplanung abgeschlossen – doppelte Sensation im Fanprojekt!

Das Fanprojekt Dresden hat am Montag mit Theo Molle und Ben Stefanowski zwei Neuverpflichtungen für die Zweitliga-Saison 2018/19 bekanntgegeben. Zur Pressekonferenz sind Reporter aus ganz Deutschland angereist und erwarten mit Spannung die beiden Neuzugänge für die schon laufende Spielzeit. Die Abwehr hat durch die Abgänge im Lernzentrum von Konstantin und Anna große Lücken bekommen, die mit Theo und Ben kompensiert werden sollen. Viel wurde über die beiden spekuliert doch unser Reporter Max Mustermann hatte durch seine exklusiven Kontakte die Möglichkeit die beiden Neuen auf Herz und Nieren zu prüfen.

Reporter: Hallo Jungs, schön dass ihr euch die Zeit genommen habt mich zu treffen, um den Fans und Kritikern ein paar ganz persönliche Einblicke zu gewähren. Stellt euch doch bitte kurz vor.

Theo: Hey, mein Name ist Theo Molle, ich bin 24 Jahre alt und als neuer Innenverteidiger beim Fanprojekt Dresden am Start. Ich wohne schon seit langer Zeit in Dresden und habe mir die letzten Jahre einen Ruf als Wandervogel in diesem Geschäft erarbeitet. So habe ich nach der Schule ein FSJ im Altenheim absolviert, bin dann zum Hotelfachmann in einer bekannten Edelakademie ausgebildet worden und bin das letzte Jahr im Ausland gewesen, um mir einen Perspektivwechsel zu verschaffen. Seit diesem Jahr versuche ich mich im Fachabitur durchzusetzen.

Ben: Seit September bin ich nun der neue FSJ’ler im Fanprojekt. Mein Name ist Ben. Ich bin 17 Jahre alt und komme ursprünglich aus Zittau. Seit etwas mehr als 2 Jahren wohne ich nun in Dresden. Ich gehe schon sehr lange ins Stadion, aber bevor ich nach Dresden gezogen bin, war es eher unregelmäßig. Einigen Leuten sollte daher mein Gesicht bekannt vorkommen.

Reporter: Ben, du absolvierst hier ein FSJ im Fanprojekt. Warum startest du deine Karriere nicht gleich sondern gehst den einjährigen Umweg und warum gerade hier?

Ben: Im Juni diesen Jahres hab ich die Schule mit einem Realschulabschluss beendet und wollte dann eigentlich eine Ausbildung beginnen. Leider hat das nicht so geklappt wie ich es mir vorgestellt habe. Deshalb entschied ich mich kurzerhand ein FSJ zu beginnen. Erst hatte ich vor, das Soziale Jahr in einem Kindergarten oder Hort zu absolvieren, doch als ich gehört habe, dass die Stelle im Lernzentrum noch frei ist und ich das Fanprojekt auch schon kenne, habe ich mich dann dort beworben. Da die Transferperiode nur noch sehr kurz war, ging dann alles ganz schnell und ich habe die Stelle bekommen.

Reporter: Theo, du machst im Rahmen deines Fachabiturs ein Praktikum und bist deswegen auch nur 3x die Woche einsetzbar. Was ist der ausschlaggebende Punkt gewesen, dich hier verpflichten zu lassen?

Theo: Ich gehe schon seit vielen Jahren regelmäßig ins Stadion, bin ein leidenschaftlicher und leidgeprüfter Anhänger unserer Sportgemeinschaft. Als Teil der aktiven Fanszene bin ich natürlich mit dem Fanprojekt in Berührung gekommen. Dabei ergaben sich interessante Gespräche mit langjährigen Spielern sowie dem Betreuerstab, die mir einen Überblick über die Aufgaben, Ziele und Konzepte ihrer Arbeit näher bringen konnten. Im Rahmen meines Praktikums kann ich nun selbst in diese Rolle schlüpfen und meine ersten Schritte in diesem Arbeitsfeld machen.

Reporter: Als neue dynamische Innenverteidigung sollt ihr hinten nichts anbrennen lassen. Zu welchen Mitteln und Tricks greift ihr und wo liegen eure Stärken?

Theo: Ich sehe mich selbst als einen sehr kommunikativen Menschen, was in der Zusammenarbeit mit meinen Mitspielern von großem Vorteil ist. Wenn ich etwas will, gebe ich immer 100% und lege mich richtig ins Zeug. Dabei versuche ich trotzdem immer fair zu bleiben.

Ben: Meine Stärken sehe ich darin, dass ich gern viel rede und das Gespräch mit Leuten suche. Außerdem kann ich lange am Ball bleiben und gebe nicht sofort auf wenn etwas nicht so funktioniert wie ich es will. Da ich selber noch sehr jung bin und gerade die Schule verlassen habe, kann ich mich in den Workshops gut in die Lage der Schüler versetzen und so vielleicht ihre Denkweise verstehen. Außerdem bin ich ein Teamplayer und komme gut mit anderen Menschen klar.

Reporter: Welche persönlichen Entwicklungsschritte erhofft ihr euch durch das Jahr beim Fanprojekt?

Ben: Durch das Soziale Jahr erhoffe ich mir dass ich mich schon ein wenig in das Arbeitsleben hineinfinde und im Umgang mit Kindern etwas dazu lerne.

Theo: Da der Schwerpunkt des Praktikums im Lernzentrum liegt, erhoffe ich mir viele neue Erfahrungen und Erlebnisse im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit.

Reporter: Ihr habt beide auf Wunsch nur einen Vertrag für ein Jahr bekommen. Das scheint ja so als ob ihr große Pläne für eure Zeit nach dem Fanprojekt habt. Wollt ihr uns schon verraten wo wir euch in der Zukunft auflaufen sehen?

Theo: Wenn ich mein Abitur in der Tasche habe möchte ich gerne Soziale Arbeit studieren und hoffentlich irgendwann in der Jugendarbeit landen. Vielleicht führt mich mein Weg irgendwann ja wieder ins Fanprojekt. ;)

Ben: Nach meinem FSJ möchte ich eine Ausbildung zum Fahrdienstleiter beginnen, wobei ich mir aber noch nicht so sicher bin, ob diese Ausbildung das Richtige für mich ist. Vielleicht finde ich in meiner Zeit im Fanprojekt noch einen ganz anderen Weg, den ich nach meinem FSJ gehen möchte.

Reporter: Vielen Dank für die Beantwortung der Fragen und den Einblick in eure Gedankenwelt. Ich wünsche euch beiden ein fantastisches Jahr im Fanprojekt!