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Tag Archives: Solidarität

Das, was zählt

Wir werden in den nächsten Wochen auch für alle (jungen) Dynamo-Fans ansprechbar sein, die Beratungsbedarf bzw. ein Problem haben oder die einfach reden möchten. Ihr erreicht Willi (0176 235 99 404), Claudia (0173 392 28 68) oder Christian (0163 49 740 11) von Montag bis Freitag immer von 10 bis 16 Uhr, egal ob per Signal-Messenger oder Telefon. Gleichzeitig rufen wir unsere E-Mail-Adressen weiterhin ganz regelmäßig ab. Ab Mai ist auch Ronald wieder zurück aus der Elternzeit und erreichbar. Wenn euch der Schuh drückt, sind wir für euch da!

In der aktuellen Zeit verändern sich innerhalb weniger Stunden, Tage und Wochen viele Dinge, die für uns seit Jahrzehnten völlig normal waren, egal ob im Arbeitsleben, in der Schule oder beim teils irritierenden Besuch der Kaufhalle um die Ecke. Freies Reisen über Grenzen hinweg, ein regelmäßiges Einkommen oder mit Kindern auf den Spielplatz zu gehen sind für viele Menschen plötzlich keine Selbstverständlichkeiten mehr.

Die „Corona-Krise“ wird vorbei gehen und die meisten Menschen werden das Glück haben, sie unbeschadet zu überstehen. Es wird aber auch zahlreiche Personen geben, auf die das nicht zutreffen wird, die persönlich oder in ihrem unmittelbaren Umfeld gravierende Auswirkungen durch das Virus zu spüren bekommen werden. Von Behörden, Politik und Wissenschaft wird momentan auf allen Ebenen versucht, für diese Thematik zu sensibilisieren und eine Ausbreitung zu verlangsamen. Dazu werden von staatlicher Seite auch zunehmend Maßnahmen ergriffen, die massiv in die Grund- und Freiheitsrechte aller Menschen eingreifen. Ausgangssperren werden längst diskutiert oder ganz aktuell in Bayern und Freiburg auch schon umgesetzt, andere europäische Länder haben den Ausnahmezustand verhängt. In Italien, dem Land mit den meisten Todesfällen (aktuell über 3.400!), werden Verstorbene aus Bergamo mit Militärfahrzeugen abtransportiert, da lokale Behörden mit der schieren Menge nicht mehr umgehen können.

Nur Vernunft und Achtsamkeit, Respekt und Solidarität scheinen noch der Ausweg zu sein, um schärfere Maßnahmen zu verhindern. Was macht dies mit unserer Gesellschaft? Wie lange kann ein ganzer Kontinent im Krisenmodus verweilen und werden wir in absehbarer Zeit zu dieser für selbstverständlich gehaltenen Normalität zurückkehren, die es vor der Verbreitung des Virus gab und die mittlerweile so erstrebenswert scheint?

In der derzeitigen Situation kann von jedem einzelnen (Dynamo-)Fan etwas Gutes getan werden. Neben der Rücksichtnahme und der Beachtung der von Wissenschaft und Behörden empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen kann auch aktiv dazu beigetragen werden, dass vor allem Menschen aus der Risikogruppe diese Phase unbeschadet überstehen. Ihr habt Personen in eurem Hauseingang oder als Nachbarn, die vielleicht schon ein gehobenes Alter haben, allein oder alleinerziehend sind, die an einer chronischen Krankheit leiden oder mit der derzeitigen Situation völlig überfordert sind? Sprecht sie an! Fragt, ob und wie ihr helfen könnt! Unterbreitet Angebote in eurem unmittelbaren Umfeld! Das findet oftmals jenseits der großen Öffentlichkeit in den sozialen Medien statt, aber das ist die Form von Hilfe, die jeder leisten kann und die auch wirkt. Zusammenhalt ist bekanntlich alles. Gerade jetzt!

Für uns als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fanprojekt Dresden e.V. liegt momentan genau darauf der Fokus. Aktuell prüfen wir intern sowie mit anderen Kinder- und Jugendhilfestrukturen in der Stadt, inwiefern Teile unseres Teams auch an anderen Stellen tätig werden können. Vielerorts werden jetzt sozialpädagogische Fachkräfte benötigt, da durch Kita- und Schulschließungen nur begrenzt Fachkräfte zur Verfügung stehen. Gleichzeitig werden wir in den nächsten Wochen auch für alle (jungen) Dynamo-Fans ansprechbar sein, die Beratungsbedarf bzw. ein Problem haben oder die einfach reden möchten. Ihr erreicht Willi (0176 235 99 404, w.loeffler@fanprojekt-dresden.de), Claudia (0173 392 28 68, c.tenbergen@fanprojekt-dresden.de) oder Christian (0163 49 740 11, c.kabs@fanprojekt-dresden.de) von Montag bis Freitag immer von 10 bis 16 Uhr, egal ob per Signal-Messenger oder Telefon. Gleichzeitig rufen wir unsere E-Mail-Adressen weiterhin ganz regelmäßig ab. Ab Mai ist auch Ronald wieder zurück aus der Elternzeit und erreichbar. Wenn euch der Schuh drückt, sind wir für euch da!

Bleibt gesund!

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